Kiefergelenk und Zähneknirschen

Mit dem Kiefergelenk ist es manchmal wie verhext. Wenn es problemlos funktioniert, spürt man die Wichtigkeit dieses kleinen Gelenkes kaum. Gerät es aber einmal aus dem Takt, kann es dem Menschen richtig Probleme bereiten.

Das Kiefergelenk ist Teil eines Zahnrades 

Alles hängt mit allem zusammen. Das Kiefergelenk ist Teil eines umfangreichen Regelkreises aus Nerven, Kaumuskulatur der Kiefer, Gesichts- und Nackenmuskulatur. Die verschiedenen Bereiche des menschlichen Körpers stehen in einem strukturellen und funktionellen Zusammenhang. Eine Störung im Bereich der Kiefergelenke kann damit Auswirkungen auf den ganzen Bewegungs- und Stützapparat haben.

Das Kiefergelenk kann im Dentallabor kopiert werden

Soll ein Zahnersatz hergestellt werden, benötigt der Zahntechniker die Information zum Kiefer. Das klingt einfacher als es ist. Es gibt verschiedene Methoden, das Kiefergelenk zu vermessen und dessen Bewegungen aufzuzeichnen. Auf einfachem Weg und völlig schmerzfrei werden die Bewegungsabläufe, Gelenkbahnen und Winkel der Kiefergelenke dreidimensional erfasst und 1:1 in ein Gerät (Bewegungssimulator) übertragen.


Häufige Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen und Rückenprobleme können von den Zähnen kommen

Kommt Ihnen das bekannt vor: Sie wachen morgens auf und fühlen sich wie gerädert? Sie haben Kopfschmerzen, Ihr Nacken ist verspannt und Ihre Schläfen tun weh.

Um Ihren Kiefer in Gang zu bringen, müssen Sie erst einmal Ihre Wangen massieren und wenn Sie den Mund weit öffnen, knackt es in den Kiefergelenken.

Woher kommt das und was für Folgen kann es haben? Was kann man dagegen tun?

1. Schmerzfrei:

Ignorieren Sie Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke nicht! Schmerzen in den Kiefergelenken können viele Ursachen und auf Dauer auch massive Folgen haben. Konsultieren Sie den Zahnarzt, wenn die Kiefergelenke auf längere Zeit schmerzen oder verspannt sind. Der Zahnarzt kann mit speziellen Methoden (z. B. AVOSAX) auf relativ einfachem Weg die Gelenke vermessen und etwaige Kiefergelenkserkrankungen erkennen.

2. Knirsch-Alarm:

Handeln Sie rechtzeitig, wenn Sie mit den Zähnen knirschen! Sie knirschen jede Nacht mit den Zähnen und wachen früh mit Verspannungen auf? Dies kann ein Anzeichen für eine Fehlfunktion sein. Lassen Sie dies vom Zahnarzt abklären, um Schäden an den Kiefergelenken zu vermeiden.

3. Locker lassen:

Machen Sie Schluss mit Zähne „zusammenbeißen“ Die Kiefergelenke erbringen Tag für Tag Höchstleistungen; das ist hartes Workout. Schenken Sie Ihren Kiefergelenken Entspannung, z. B. lassen Sie den Unterkiefer einfach mal ganz locker nach unten fallen und lösen Sie hierbei die Muskeln. Die Zahnreihen berühren sich nicht. Grundsätzlich sollten sich die Zahnreihen nur beim Zusammenbeißen berühren. Im Ruhezustand „schwebt“ der Unterkiefer quasi unter den oberen Zahnreihen. Achten Sie im Alltag darauf!

DER ZAHNARZT HILFT!

Die Ursachen der spezifischen Funktionsstörung sollten individuell vom Zahnarzt analysiert werden. Zur zuverlässigen Anamnese und Therapie stehen die manuell-klinische und instrumentelle Funktionsdiagnostik zur Verfügung in enger Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und dem Dentallabor.

Kommen Sie auf uns zu, wir helfen gerne.